Tom Koch gewinnt sein erstes ADAC MX Masters Rennen

Bereits am Samstag zeigte Tom Koch erneut mit der schnellsten Zeit in der Qualifikation, dass er auch mit dem Sand in Fürstlich Drehna sehr gut umgehen konnte. Das stellte er auch mit seinem ersten Laufsieg bei einem ADAC MX Masters Rennen im dritten Lauf eindrucksvoll unter Beweis. Tim Koch lieferte insgesamt ein gutes Ergebnis ab, blieb aber durch einen Sturz und dem daraus resultierenden technischen Fehler unter seinen Möglichkeiten.In der Qualifikation am Samstag holte sich Tom Koch, zum dritten Mal in Folge, mit der schnellsten Rundenzeit die Pole Position. Dafür kann er einen ausgelobten Sonderpreis am Saisonende in Empfang nehmen. Tim Koch fand noch nicht den richtigen Speed und wurde in seiner Gruppe Zehnter. Es war noch sommerlich warm,als am Samstagnachmittag das erste Rennen gestartet wurde. Tom Koch kam gleichnach dem Startgatter ins Schlingern, ein Konkurrent fuhr vor ihm in seine Spur und schon war die Meute an der Spitze zunächst abgefahren. Als Achter beendete er die erste Runde, drehte aber mächtig am Gasgriff und machte schon in der zweiten Runde an dritter Stelle liegend jagt auf die Führenden. Nach einem kleinen Tief musste er Tempo rausnehmen, brachte aber den dritten Platz noch sicher ins Ziel:„Nach der schnellstens Zeit in der Qualifikation hatte ich ein gutes Gefühl. Aber der Start ging daneben. Bei der Jagd auf den Zweiten habe ich mich in den Unterarmen verkrampft, konnte aber noch den dritten Platz retten“; berichtet der Fahrer vom KTMKosak Racing Team nach dem Rennen. Tim Koch hatte einen guten Start, musste aber in der zweiten Runde in den Sand und beschädigte sich dabei die vordere Bremse. Dadurch gehandicapt wurde er Vierzehnter. Bei Sommerwetter und vor stattlicher Zuschauerkulisse am Sonntag, ging für Tom Koch der Start gründlich daneben. Durch vor ihm gestürzte Fahrer gleich in der ersten Kurve wurde er noch extra aufgehalten und fuhr so zunächst erst im Mittelfeld. In einer beherzten Aufholjagd und schnellen Rundenzeiten holte er sich noch den achten Platz. Ein bisschen enttäuscht sagte er: „Ich habe alles gegeben. Aber mehr war nicht drin. Die Jungs geben ja auch alle richtig Gas. Nach diesem Rennen habe ich erstmal durchgeatmet, mich zurückgezogen und mental auf den dritten Lauf vorbereit.“ Tim Koch vom AB Racing Team, hatte wieder einen guten Start und fuhr an fünfter Stelle mit. Diesen Platz konnte er nicht verteidigen und wurde am Ende Elfter. Er erklärt das so: „Ich bin viel zu verkrampft gefahren, traf nicht die richtigen Spuren und konnte bei Positionskämpfen nicht dagegen halten“. Der Fokus war nun ganz auf dendritten Lauf gerichtet. Tom Koch schaffte den fast perfekten Start. Als Zweiter kam er aus der Startrunde zurück, lies keinen großen Abstand zum Führenden aufkommen und kam immer näher an diesen heran. In der dritten Runde übernahm er unter dem Jubel seiner zahlreichen Fans die Führung. In einer stets kontrollierten Fahrt holte er sich mit zwei Sekunden Vorsprung seinen ersten Laufsieg bei den ADAC MX Masters. Freudestrahlend beschreibt er dieses Rennen so. „Der Start ist mir gut gelungen. Ich habe gemerkt dass ich schneller fahren kann als Max Nagl. Im richtigen Moment hab ich den Angriff eingeleitet, sauber durchgezogen und einen kleine Vorsprung herausgefahren. Über diesen Laufsieg bin ich happy. Dass es am Ende um einen Punkt als Vierter in der Tageswertung nicht auf das Podium gereicht hat, ist zu verschmerzen. Ich freue mich nun auf das Wochenende, wenn in Reutlingen das letzte Rennen der ADAC MX Masters auf einer Hartbodenstrecke ausgetragen wird“. Tim Koch fuhr nach dem Start als Dreizehnter durch den Sand, fand die richtigen Spuren und fuhr noch bis auf Rang zehn nach vorne. „Dieses Rennen und der zehnte Platz lief in diesem starken Fahrerfeld für mich gut. Insgesamt war das Wochenende nicht übermäßig erfolgreich, aber ok, Damit kann ich leben und hoffe, dass ich am nächsten Wochenende nach drei Sandrennen auf Hartboden bessere Platzierungen einfahren kann“, fasst er sein Wochenende zusammen.
Text: Dieter Lichtblau
Foto: Steve Bauerschmidt