Tom Koch fährt bei beiden WM Rennen in die Punkteränge

Tom Koch fährt sein zweites Rennen bei der Weltmeisterschaft in diesem Jahr

Nach dem Rennen in England war es für Tom Koch vom KTM Kosak Racing Team in diesem Jahr das zweite Rennen bei der Weltmeisterschaft. Bei Terminüberschneidungen mit den ADAC MX Masters, gab er diesen den Vorzug. In der Qualifikation konnte er sich gegenüber dem freien Training in den Rundenzeiten verbessern und den Anschluss an das Mittelfeld verringern, doch reichte es zum sechsundzwanzigsten Platz. Für zehn Plätze weiter vorne fehlte nur etwas mehr alseine Sekunde. Der Start zum ersten Rennen gelang von der Außenposition gut. Schnell hatte er sich in den Top zwanzig etabliert, kämpfte sich bis auf den dreizehnten Platz nach vorne, ehe er einen kleinen Fehler machte und nach fünfunddreißig Minuten Fünfzehnter werden konnte. Der Start im zweiten Lauf ging zunächst gut, doch in der ersten Kurve wurde der KTM Fahrer nach außen in ein Wasserloch gedrängt. Dadurch verlor er einige Plätze und Wasser war an der Brille hinter die Abreißgläser gekommen. Durch die Sichtbehinderung kam er aus dem Rhythmus und verlor einige Plätze. Erst auf Rang sechsundzwanzig hatte sich der Wormstedter in das Geschehen einsortiert. Während der achtzehn kräfteraubenden Runden kämpfte er sich nach vorne und bekam mit etwas Glück Zwanzigster noch einen Punkt. „ Es war ja für mich erst der zweite GP in diesem Jahr. Und Punkte in beiden Rennen war eine kleine Steigerung. Darauf möchte ich aufbauen, wenn es am kommenden Wochenende nach Lommel in Belgien auf die wohlsandigste Strecke geht. Aber Sand habe ich gut trainiert und in Tensfeld gezeigt dass ich es kann“,fasst Tom Koch seinen Renntag in Loket zusammen. An Sommerpause ist für die Moto Cross Rennfahrer nicht zu denken. Am kommenden Wochenende findet im belgischen Lommel der nächste WM-Lauf statt und eine Woche später steht der Grand Prix in Kegums/Lettland auf dem Programm. Um dann schon wieder das Wochenende darauf bei den ADAC MX Masters in Dreetz/Brandenburg an das Stargatter zu rollen.

Text: Dieter Lichtblau

Foto: Ralph Marzahn