Tim Koch verpasst das Podium in Lugau

Vierten Platz in der Meisterschaft gefestigt
von Dieter Lichtblau

Schneefall am Samstag und nur 5 Grad  am Sonntagvormittag waren die äußeren Bedingungen für die Rennen zur Deutschen Meisterschaft DM Open in Lugau im Erzgebirge. Durch den vierten Platz in der Tageswertung hat Tim Koch seinen vierten Platz in der Meisterschaft verteidigt. Aber sein angepeiltes Ergebnis war das nicht.

Durch die Regenfälle während der Woche, hatten sich die Fahrer auf ein Schlammrennen in Lugau eingestellt. Am Samstag bei der Anreise fiel noch Schnee. Aber am Sonntag besserte sich das Wetter, sodass am Sonntag zum Zeittraining die Strecke immer mehr abgetrocknet war und immer besser wurde. Auf dem „Glück Auf“ Kurs im Erzgebirge fuhr Tim Koch vom KTM Sarholz Racing Team die drittschnellste Zeit und hatte eine gute Ausgangsposition für die Startaufstellung. Die Temperaturen waren bei kaum wahrnehmbarem Sonnenschein auf fast 10 Grad gestiegen, als das Stargatter für den ersten Lauf fiel. Koch hatte den Start versiebt und kam als Sechster aus der ersten Runde zurück. Er konnte nur einen Platz gutmachen und wurde als Fünfter abgewunken. „ Der Start ist mir nicht geglückt. Ich bin nicht richtig in Fahrt gekommen und habe beim Überholen zu lange gebraucht. Daher muss ich mit dem Ergebnis zufrieden sein“, erklärte der Wormstedter.

Im zweiten Lauf hatte der KTM Fahrer eine bessere Reaktion. Lange Zeit fuhr er in der Spitzengruppe mit, fand aber nicht die Gelegenheit sich nach vorne zu verbessern. Das Tempo um an der Spitze mitzufahren war da, aber die Gelegenheiten zum Überholen konnten wieder nicht genutzt werden. Zum Rennende hin musste er sich vom späteren Sieger, Jens Gettemann, noch überholen lassen und kam als Vierter ins Ziel. Tim Koch fasste seinen Renntag in Lugau zusammen: „ Ich habe mich auf ein Schlammrennen eingestellt. Doch schon zum Zeittraining trocknete die „Glück Auf“ Rennstrecke zusehends ab und präsentierte sich in fast perfektem Zustand. Aber es war irgendwie nicht mein Tag. Einfach abhaken, nach vorne schauen und weiter richtig Gas geben“. Dazu gibt es am 19. Mai im mecklenburgischen Vellahn die Gelegenheit.

Bilder: Winfried Kastler, Lars Neumann