Solides Wochenende für Tom Koch

Wormstedter holt WM Punkte in Schweden

Uddevalla. Den ersten Auftritt bei der skandinavischen Weltmeisterschafts Runde in Schweden konnte Tom Koch, Kosak Racing Team, mit Punkten im zweiten Rennen abschließen, nachdem er durch einen Sturz im ersten Rennen das Ziel knapp verpasst hat.

Nach einer Anreise von gut 1000 Kilometer über die Straße und auf der Fähre über die Ostsee stand für den Wormstedter der GP von Uddevalla in Schweden auf der Agenda. Die Strecke liegt in einem ehemaligen Steinbruch, knapp 70 Kilometer nördlich von Göteborg und Empfing die Protagonisten mit nordischer Kühle, bei Temperaturen weit unter 20 Grad. Auf dem harten Boden, mit viel loser Auflage, ähnlich Rollsplit, kam der KTM Fahrer schon im Zeittraining mit der Strecke gut klar. Mit einer guten Rundenzeit und weniger als eine Sekunde Rückstand zum Zehnten, fuhr er auf den neunzehnten Rang. Der Start in das Qualifikationsrennen gelang Koch nicht optimal. Nachdem er als Sechsundzwanzigster aus der ersten Runde zurückkam, fand er in seinen Rhythmus und beendete das Rennen auf Platz zwanzig. „Im Vergleich zu den anderen Zeittrainings in diesem Jahr war ich heute zufrieden, auch wenn ich im Qualirace den Start versemmelt und nicht gleich am Anfang die Meter machen konnte, hatte ich ein gutes Gefühl für den Sonntag“, fasst Tom den Samstag am Abend zusammen.
Der Start in das erste Rennen verlief fehlerfrei. Schnell hatte Tom Koch ein paar Plätze gut gemacht und nahm die Fahrer auf den Plätzen dreizehn, vierzehn ins Visier. Zur Rennmitte unterlief ihm ein kleiner Fehler, bei dem das Hinterrad weg rutschte und er zu Boden musste. Dadurch verlor er einige Plätze und kam völlig aus dem Rhythmus. Platz zweiundzwanzig war nicht das Ergebnis das er sich vorgenommen hatte. Im zweiten Rennen war der Start einer von der besseren Sorte. Auf Rang vierzehn ging Koch das Tempo mit, lieferte sich während des Rennens einige Positionskämpfe und kam als Fünfzehnter ins Ziel. Entsprechend zufrieden zeigte sich Tom Koch: „ Das war heute ein solides Ergebnis für mich, obwohl ich nach der guten Trainingszeit mehr erhofft hatte. Platz neunzehn in der Tageswertung, auch wenn der erste Lauf daneben ging, ist ok. Ich schaue positiv auf das nächste Rennen in Finnland am kommenden Wochenende. Morgen früh fahren wir nach Stockholm und gehen dort auf die Fähre nach Finnland. Dort werde ich noch einen Trainingstag einlegen. Ich hoffe, das dort nicht so ein windiges, jackenpflichtiges Wetter wie hier ist“.

Text: Dieter Lichtblau

Fotos: Ralph Marzahn